Transkript – das Gespräch im Wortlaut
Die Zusammenfassung sagt Ihnen, was herauskam. Das Transkript sagt Ihnen, was gesagt wurde. Beides bekommen Sie.
Zwei verschiedene Dinge
| Zusammenfassung | Transkript | |
|---|---|---|
| Was es ist | das Ergebnis in wenigen Zeilen | das Gespräch im Wortlaut |
| Wofür | schnell entscheiden und handeln | nachlesen, was genau gesagt wurde |
| Wie oft gebraucht | bei jedem Anruf | bei den wenigen, wo es darauf ankommt |
Wann das Transkript zählt
Wenn es strittig wird
«Das habe ich so nicht gesagt.» Im Wortlaut steht, was gesagt wurde – von beiden Seiten.
Bei genauen Angaben
Adressen, Kennzeichen, Fallnummern, Medikamentennamen. Eine Zusammenfassung kürzt; ein Transkript nicht.
Beim Nachjustieren
In den ersten Wochen zeigt das Transkript, wo der Assistent nachfragen musste – und was in Ihrer Wissensbasis noch fehlt.
Was das datenschutzrechtlich bedeutet
Ein Transkript ist Personendatum, und zwar ein ausführliches. Es unterliegt denselben Regeln wie die Zusammenfassung: Sie sind der Verantwortliche, wir verarbeiten in Ihrem Auftrag, gelöscht wird nach Ihren Vorgaben. Fragt eine Anruferin nach Auskunft, gehört das Transkript ihres Anrufs dazu.
Wo die Verarbeitung stattfindet, steht offen auf der Seite Sicherheit und Datenverarbeitung; die vertragliche Seite regelt der Auftragsverarbeitungsvertrag. Was der Unterschied zwischen Transkription und Aufzeichnung ist, erklärt DSGVO und KI-Telefonassistent.
Verwandt: Gesprächszusammenfassung · Was nach dem Anruf ankommt