Was kostet telefonische Erreichbarkeit wirklich?
Vollkosten einer Empfangskraft im Teilzeitpensum, dem Abo gegenübergestellt. Mit dem ehrlichen Teil dazu, den Sie sonst nirgends lesen.
Der Lohn, den Sie zahlen würden. Kein Statistikwert – siehe unten.
Teilzeit am Empfang ist der häufigste Fall.
AHV/IV/EO, ALV, BVG, UVG, FAK – Arbeitgeberanteil.
Rechnet den Jahreslohn auf 13 statt 12 Monate.
Fläche, Geräte, Software, Telefon.
Solo 59 · Team 149 · Business 349.
Der Rechenweg
Woher der Vorgabelohn kommt – und woher nicht
Der Vorgabewert von 5’200 Franken ist ein Startpunkt zum Überschreiben, keine Statistik. Wir belegen ihn hier bewusst nicht mit einer Lohnerhebung, denn Empfangstätigkeiten streuen stark nach Branche, Region und Erfahrung – eine einzelne Zahl als «der» Empfangslohn wäre genau die Sorte Behauptung, die wir sonst bei anderen bemängeln. Tragen Sie ein, was Sie tatsächlich zahlen würden. Dann stimmt die Rechnung für Ihren Betrieb statt für einen Durchschnitt, den es nicht gibt.
Und der ehrliche Teil
Eine Empfangskraft kann mehr als telefonieren. Sie empfängt Menschen an der Tür, nimmt Post an, kocht Kaffee für wartende Kundschaft, sieht wenn jemand schlecht aussieht, und trägt zur Stimmung im Haus bei. Nichts davon leistet ein Telefonassistent. Diese Rechnung vergleicht deshalb nicht Mensch gegen Maschine, sondern die Kosten der reinen telefonischen Erreichbarkeit.
Der ehrliche Anwendungsfall ist meist nicht Ersatz, sondern Entlastung: Der Assistent nimmt ab, wenn niemand kann – abends, mittags, während der Besprechung, bei Anrufspitzen. Wer eine Empfangskraft hat, verliert sie deswegen nicht; sie wird nur seltener aus der Arbeit gerissen.
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