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Rufweiterleitung FRITZ!Box einrichten: Schritt für Schritt

Eine Rufweiterleitung richten Sie an der FRITZ!Box direkt in der Oberfläche unter fritz.box ein: Telefonie, dann Rufbehandlung, dann der Reiter Rufumleitung. Über „Neue Rufumleitung" legen Sie fest, welche Anrufe an welche Zielrufnummer gehen und ob sofort, bei Besetzt oder verzögert. Ein Mobilfunk-Code ist am VoIP-Anschluss nicht nötig.

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Eine Rufweiterleitung richten Sie an der FRITZ!Box direkt in der Oberfläche unter fritz.box ein: Telefonie, dann Rufbehandlung, dann der Reiter Rufumleitung. Über „Neue Rufumleitung" legen Sie fest, welche Anrufe an welche Zielrufnummer gehen und ob sofort, bei Besetzt oder verzögert. Ein Mobilfunk-Code ist am VoIP-Anschluss nicht nötig.

Inhaltsverzeichnis

Warum FRITZ!Box-Nutzer im Vorteil sind

An einem klassischen Mobilfunkanschluss läuft die Weiterleitung über GSM-Codes, die das Netz des Providers schaltet. Die FRITZ!Box arbeitet anders: Sie hängt an einem VoIP-Anschluss und regelt die Rufbehandlung selbst. Die Weiterleitung entsteht also im Router, nicht beim Netzbetreiber. Sie brauchen weder einen Tastencode noch einen Anruf bei der Hotline.

Für ein Festnetz-Büro bringt das zwei praktische Vorteile. Erstens sehen und ändern Sie jede Regel jederzeit im Klartext-Menü, statt einen Code zu merken. Zweitens lässt sich die Weiterleitung an eine Zeitschaltung koppeln, sodass sie nur außerhalb der Geschäftszeiten greift. Genau diese Kombination macht die FRITZ!Box zu einem bequemen Weg, unbeantwortete Anrufe an einen Assistenten zu übergeben.

Rufweiterleitung in der FRITZ!Box einrichten

Die folgenden Schritte gelten für aktuelle FRITZ!OS-Versionen. Der genaue Wortlaut einzelner Felder kann je Modell leicht abweichen.

  1. Oberfläche öffnen. Geben Sie fritz.box in den Browser ein und melden Sie sich mit dem FRITZ!Box-Kennwort an.
  2. Zum Menü navigieren. Öffnen Sie Telefonie und dort Rufbehandlung, dann den Reiter Rufumleitung.
  3. Neue Regel anlegen. Klicken Sie auf „Neue Rufumleitung".
  4. Ziel eintragen. Wählen Sie „an eine Rufnummer" und tragen Sie die Zielrufnummer ein, etwa die Nummer Ihres KI-Assistenten. Geben Sie sie mit Vorwahl ein.
  5. Bedingung setzen und übernehmen. Legen Sie fest, ob sofort, bei Besetzt oder verzögert weitergeleitet wird, und speichern Sie mit „Übernehmen".

Die FRITZ!Box übernimmt die Regel sofort. Ab dann leitet sie eingehende Anrufe nach Ihrer Vorgabe weiter, ohne dass ein Telefon im Haus klingeln muss. Den vollständigen Überblick über alle Weiterleitungswege je Anschlussart gibt der Hub Rufweiterleitung einrichten.

Zeitgesteuerte Weiterleitung für Geschäftszeiten

Für einen Assistenten ist das die sauberste Lösung: Während der Sprechzeiten nimmt das Team ab, danach übernimmt die KI ohne weiteres Zutun. Anrufer landen nie im Leeren, und Sie schalten nichts von Hand um. Prüfen Sie nach dem Einrichten einmal beide Zeitfenster mit einem Testanruf.

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Die Rufumleitungs-Arten im Überblick

Die FRITZ!Box kennt drei Bedingungen, wann eine Weiterleitung greift. Welche Sie wählen, hängt davon ab, ob Sie erreichbar bleiben wollen.

ArtWann sie greiftTypischer Einsatz
SofortJeder passende Anruf wird umgeleitet, das Telefon klingelt nichtBetriebsferien, dauerhafte Übergabe an die KI
Bei BesetztNur wenn die Leitung gerade belegt istZweitanrufe auffangen, während telefoniert wird
VerzögertErst nach einigen Sekunden ohne AnnahmeTeam hat Vorrang, die KI fängt Unbeantwortetes ab

Für die Übergabe an einen Assistenten ist die verzögerte Weiterleitung meist die beste Wahl: Sie bleiben erreichbar und nur die Anrufe, die niemand annimmt, gehen an die KI. Die sofortige Variante passt, wenn niemand im Haus ist.

Wenn die Weiterleitung nicht greift

Drei Ursachen tauchen in der Praxis am häufigsten auf:

  1. Falsches Rufnummernformat. Ohne Vorwahl verwirft die Box das Ziel oder leitet ins Leere. Tragen Sie die Zielrufnummer mit Orts- oder Ländervorwahl ein und speichern Sie erneut.
  2. Regel für die falsche Rufnummer. Bei mehreren Rufnummern am Anschluss muss die Regel für die tatsächlich angerufene Nummer gelten. Prüfen Sie im Reiter Rufumleitung, welche Nummer unter „Rufumleitung für" hinterlegt ist.
  3. Interner Anrufbeantworter fängt vorher ab. Ist ein FRITZ!Box-Anrufbeantworter mit kurzer Verzögerung aktiv, nimmt er den Anruf vor der Weiterleitung an. Verlängern Sie dessen Verzögerung oder schalten Sie ihn für die betroffene Nummer ab.

Bleibt die Weiterleitung stumm, hilft ein Testanruf von einem zweiten Telefon: Er zeigt, an welcher Stelle der Anruf hängen bleibt.

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Autorenbox: Andreas Hächler, CMO CallButler