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Rufweiterleitung einrichten: So leiten Sie Anrufe weiter

Eine Rufweiterleitung leitet eingehende Anrufe automatisch an eine andere Nummer um. Der schnellste Weg führt über den GSM-Code: Tippen Sie *21*Zielnummer# in die Telefon-App und drücken Sie die Anruftaste. ##21# schaltet die Umleitung wieder aus. Diese Codes gehören zum GSM-Standard und funktionieren netzübergreifend im gesamten DACH-Raum.

☎ +41 44 244 05 45

Eine Rufweiterleitung leitet eingehende Anrufe automatisch an eine andere Nummer um. Der schnellste Weg führt über den GSM-Code: Tippen Sie *21*Zielnummer# in die Telefon-App und drücken Sie die Anruftaste. ##21# schaltet die Umleitung wieder aus. Diese Codes gehören zum GSM-Standard und funktionieren netzübergreifend im gesamten DACH-Raum.

Inhaltsverzeichnis

Die vier Weiterleitungsarten im Überblick

Der GSM-Standard kennt vier Weiterleitungsarten. Welche Sie brauchen, hängt davon ab, wann Anrufe umgeleitet werden sollen: immer oder nur dann, wenn Sie selbst nicht abheben.

WeiterleitungsartWann greift sieEinschaltenAusschaltenStatus prüfen
Sofort (alle Anrufe)Immer, Ihr Telefon klingelt nicht*21*Zielnummer###21#*#21#
Bei besetztWenn Sie gerade telefonieren*67*Zielnummer###67#*#67#
Bei NichtannahmeWenn Sie nicht abheben (Standard ca. 20 Sek.)*61*Zielnummer###61#*#61#
Bei NichterreichbarkeitHandy aus oder ohne Empfang*62*Zielnummer###62#*#62#

Zwei Sammel-Codes ergänzen die Tabelle: 004*Zielnummer# setzt die drei bedingten Weiterleitungen (besetzt, Nichtannahme, Nichterreichbarkeit) in einem Schritt, ##002# löscht sämtliche Weiterleitungen auf einmal. Bei der Umleitung bei Nichtannahme lässt sich die Klingelzeit mitgeben: 61*Zielnummer**25# leitet nach 25 Sekunden um, zulässig sind Werte von 5 bis 30 Sekunden in Fünferschritten.

Ein Hinweis zur Schreibweise: Die Doppelstern-Variante (**21*Zielnummer#) registriert die Zielnummer und aktiviert die Umleitung zugleich; die Einfachstern-Variante aktiviert sie. In der Praxis führen beide Eingaben bei einer neuen Zielnummer zum selben Ergebnis. Die Zielnummer geben Sie am sichersten mit Ländervorwahl ein, etwa +49 für Deutschland.

Die sofortige Weiterleitung eignet sich für Urlaub oder Praxisferien. Für die Anrufannahme durch eine Vertretung oder einen Assistenten sind die bedingten Varianten meist die bessere Wahl, weil Sie erreichbar bleiben und nur unbeantwortete Anrufe abgegeben werden.

Rufweiterleitung am Smartphone einrichten

Wer keine Codes tippen will, richtet die Rufumleitung am Handy über das Menü ein. Die Einstellungen senden im Hintergrund dieselben GSM-Befehle an das Netz.

iPhone (iOS)

  1. Öffnen Sie Einstellungen und tippen Sie auf Telefon (in aktuellen iOS-Versionen unter Apps → Telefon).
  2. Wählen Sie Rufweiterleitung und aktivieren Sie den Schalter.
  3. Tippen Sie auf Weiterleiten an und geben Sie die Zielnummer ein.

Das iOS-Menü schaltet nur die sofortige Weiterleitung. Für die bedingten Varianten (besetzt, Nichtannahme, Nichterreichbarkeit) nutzen Sie am iPhone die GSM-Codes aus der Tabelle oben, die Sie wie eine Telefonnummer wählen.

Android

  1. Öffnen Sie die Telefon-App und tippen Sie auf das Drei-Punkte-Menü → Einstellungen.
  2. Wählen Sie Anrufe bzw. Anrufkonten und dort Ihre SIM-Karte, dann Rufweiterleitung bzw. Anrufweiterleitung.
  3. Legen Sie je Weiterleitungsart die Zielnummer fest: Immer weiterleiten, Wenn besetzt, Wenn keine Antwort, Wenn nicht erreichbar.

Anleitungen für Ihr Netz

Die GSM-Codes gelten in jedem Netz. Unterschiede gibt es bei App-Menüs, Festnetz-Wegen, Mailbox-Kurzwahlen und Tarifdetails. Die Einzelseiten führen durch die netzspezifischen Schritte:

LandNetzAnleitung
DeutschlandTelekomRufweiterleitung bei der Telekom
DeutschlandVodafone/wissen/rufweiterleitung-vodafone (geplant)
Deutschlando2/wissen/rufweiterleitung-o2 (geplant)
Deutschland1&1/wissen/rufweiterleitung-1und1 (geplant)
ÖsterreichA1/wissen/rufweiterleitung-a1 (geplant)
ÖsterreichMagenta/wissen/rufweiterleitung-magenta (geplant)
ÖsterreichDrei/wissen/rufweiterleitung-drei (geplant)
SchweizSwisscom/wissen/rufweiterleitung-swisscom (geplant)
SchweizSunrise/wissen/rufweiterleitung-sunrise (geplant)
SchweizSalt/wissen/rufweiterleitung-salt (geplant)

Ihr Anbieter fehlt? Discounter wie Congstar, Aldi Talk oder Yesss nutzen die Netze der großen Betreiber, die Codes funktionieren dort identisch.

Was eine Weiterleitung kostet

Anrufe an einen KI-Telefonassistenten weiterleiten

Die Rufweiterleitung ist der technische Hebel, mit dem ein KI-Anrufbeantworter überhaupt erst Anrufe erhält: Sie leiten unbeantwortete Gespräche an die Nummer des Assistenten weiter, der abnimmt, das Anliegen aufnimmt und Termine bucht. Drei Schritte genügen:

  1. KI-Nummer bereithalten. Nach der Anmeldung bei CallButler erhalten Sie eine persönliche Rufnummer für Ihren Assistenten.
  2. Bedingte Weiterleitung setzen. Wählen Sie **004*KI-Nummer# — damit übernimmt die KI bei besetzt, bei Nichtannahme und bei Nichterreichbarkeit, während Sie selbst erreichbar bleiben.
  3. Testen. Rufen Sie Ihre eigene Nummer von einem zweiten Telefon an und lassen Sie es klingeln, bis der Assistent abnimmt.

Wie Sie den Assistenten davor konfigurieren, zeigt die Anleitung KI-Telefonassistent einrichten. Wichtig: Die bedingte Weiterleitung ersetzt die Mailbox. Ihre Anrufer sprechen künftig mit einem Assistenten, der Anliegen klärt, statt auf ein Band zu reden.

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Wenn die Weiterleitung nicht funktioniert

Fünf Fehler tauchen in der Praxis immer wieder auf:

  1. Code wird abgewiesen. Meist fehlt die Ländervorwahl der Zielnummer. Geben Sie sie im Format +49… ein und prüfen Sie danach mit *#21#, ob die Umleitung registriert ist.
  2. Anrufe landen weiter auf der Mailbox. Die Mailbox ist selbst eine bedingte Weiterleitung und blockiert das neue Ziel. Löschen Sie mit ##004# alle bedingten Umleitungen und setzen Sie sie neu.
  3. Die Klingelzeit ist zu kurz. Standard sind rund 20 Sekunden. Mit 61*Zielnummer30# verlängern Sie auf 30 Sekunden.
  4. Der Code reagiert unter 4G/5G nicht zuverlässig. Bei aktiver VoLTE-Telefonie werden Steuercodes in manchen Konstellationen nicht sauber verarbeitet. Prüfen Sie den Status per Abfrage-Code und nutzen Sie ersatzweise das Handy-Menü oder die Anbieter-App.
  5. Am IP-Festnetzanschluss passiert nichts. Viele Router fangen Tastencodes ab. Richten Sie die Weiterleitung dort im Routermenü oder im Kundenportal des Anbieters ein, bei der Fritzbox unter Telefonie → Rufbehandlung → Rufumleitung.

Bleibt die Weiterleitung danach stumm, hilft die Statusabfrage je Art (*#21#, *#67#, *#61#, *#62#): Sie zeigt, welche Umleitung mit welcher Zielnummer aktiv ist.

Häufige Fragen

Siehe FAQ-Block (Punkt 10), wird auf der Seite als H2 „Häufige Fragen" mit den fünf Fragen als H3 gerendert.

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