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Was ist KMU.DIGITAL?
KMU.DIGITAL ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus und der Wirtschaftskammer Österreich. Das Programm senkt die Einstiegshürde in Digitalisierungsprojekte, indem es zwei Phasen bezuschusst: zuerst eine Beratung durch zertifizierte Beraterinnen und Berater, danach die konkrete Umsetzung des Projekts.
Der Aufbau folgt einer klaren Logik. Viele kleine Betriebe wissen, dass sie digitalisieren sollten, aber nicht, wo sie beginnen. Die geförderte Beratung beantwortet genau das, bevor Geld in Software oder Systeme fließt. Die Umsetzungsförderung setzt eine absolvierte Beratung deshalb verpflichtend voraus.
Für die Praxis heißt das: KMU.DIGITAL ist kein Topf, aus dem man Software direkt bezahlt bekommt. Es ist ein zweistufiges Programm, das zuerst Klarheit finanziert und erst danach die Anschaffung bezuschusst. Wer diese Reihenfolge kennt, plant realistisch und verliert keine Zeit mit Anträgen, die formal scheitern.
Wer ist förderberechtigt?
Wichtig für die Mehrheit der österreichischen Betriebe: EPU sind ausdrücklich förderberechtigt. Mit 376.000 Ein-Personen-Unternehmen, das sind 62,1 % aller Unternehmen (WKO), richtet sich das Programm faktisch an die breiteste Unternehmensgruppe des Landes. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht; vergeben wird nach Reihenfolge des Antragseingangs, solange Budget vorhanden ist.

Was wird gefördert?
Das Programm fördert Beratung und Umsetzung in vier Themenfeldern: Geschäftsmodelle und Prozesse, E-Commerce und Online-Marketing, IT und Cybersecurity sowie digitale Verwaltung. Die Konditionen der Runde KMU.DIGITAL 4.0 (Quelle: kmudigital.at, Stand Juli 2026):
| Modul | Fördersatz | Obergrenze |
|---|---|---|
| Status- und Potenzialanalyse (Beratung) | 80 % | 400 EUR pro Beratung |
| Strategieberatung | 50 % | 1.000 EUR pro Beratung |
| Beratungen gesamt pro Unternehmen | — | 3.000 EUR (exkl. USt.) |
| Umsetzungsförderung | 30 % | 6.000 EUR pro Projekt |
| Mindestprojektgröße Umsetzung | — | – |
Jedes Beratungstool ist innerhalb einer aktiven Förderperiode einmal förderbar, pro Periode ist ein Umsetzungsprojekt möglich. Für die Abrechnung gelten Fristen von 2 Monaten (Status- und Potenzialanalyse) bzw. 3 Monaten (Strategieberatung) nach Durchführung.
Schritt für Schritt zum Antrag
- Budgetstatus prüfen. Kontrollieren Sie auf kmudigital.at, ob die aktuelle Runde offen ist. Bei geschlossenem Budget: Unterlagen vorbereiten und die nächste Öffnung abwarten.
- Beratung durchführen und abrechnen. Nach der Beratung reichen Sie Honorarnote und Beratungsbericht ein; beachten Sie die Frist von 2 bzw. 3 Monaten.
- Umsetzungsförderung beantragen. Auf Basis des Beratungsergebnisses stellen Sie den Antrag für die Umsetzung, etwa die Einführung eines KI-Telefonassistenten. Auch hier gilt: erst Genehmigung abwarten, dann beauftragen.

Wie der KI-Telefonassistent ins Förderraster passt
Telefonische Erreichbarkeit ist ein Prozessthema, und genau dort setzt das Förderraster an. Die Einführung eines KI-Telefonassistenten für Österreich fällt inhaltlich in das Themenfeld Geschäftsmodelle und Prozesse: Ein manueller Ablauf (Anrufe annehmen, Notizen machen, Termine eintragen) wird durch einen digitalen ersetzt. Ob Ihr konkretes Projekt förderfähig ist, beurteilt die zertifizierte Beratung im Einzelfall — pauschale Zusagen wären unseriös.
Für die Vorbereitung des Beratungsgesprächs hilft ein Blick auf die öffentlich einsehbaren Pläne und Preise für Österreich: Mit konkreten Zahlen rechnet die Beraterin schneller und der Antrag wird präziser.
Rechenbeispiel für ein EPU
Ein Ein-Personen-Unternehmen, etwa eine Installateurin, plant die Einführung eines KI-Telefonassistenten. Sie ist tagsüber auf Baustellen und erreicht ihr Telefon selten; Anfragen laufen bislang auf die Mobilbox. So könnte die Förderung wirken (Fördersätze verifiziert; Kosten als Platzhalter, bis finale Preise vorliegen):
| Position | Kosten | Zuschuss | Eigenanteil |
|---|---|---|---|
| Strategieberatung (zertifiziert) | – | 50 %, max. 1.000 EUR | – |
| Umsetzung: Einrichtung + 1. Jahr Assistent | 49 € | 30 %, max. 6.000 EUR | – |
Zwei Punkte sollten Sie einkalkulieren. Erstens ist die Förderung ein Zuschuss im Nachhinein: Sie strecken die Kosten vor und erhalten den Förderbetrag nach geprüfter Abrechnung. Zweitens entscheidet die anerkannte Kostenbasis über die Höhe — welche Positionen zählen, klärt sich in der Beratung. Ob die Rechnung für Ihren Betrieb aufgeht, zeigt der Förder-Check in wenigen Minuten.
Häufige Fragen zur KMU.DIGITAL Förderung
*(FAQ-Block siehe Punkt 10, Position: vor dem Schlussabschnitt)*
Förder-Check: Wir schauen gemeinsam auf Ihr Projekt
Sie schildern uns kurz Ihren Betrieb und Ihre Erreichbarkeitssituation, wir sagen Ihnen ehrlich, ob ein KI-Telefonassistent als Digitalisierungsprojekt Sinn ergibt und wie der Weg über KMU.DIGITAL aussehen kann. Keine Verpflichtung, kein Verkaufsdruck. Wenn die nächste Förderrunde öffnet, sind Ihre Unterlagen fertig.
Interne Links (Übersicht)
| Ankertext | Ziel |
|---|---|
| KI-Telefonassistent für Österreich | /at/ |
| Pläne und Preise für Österreich | /at/preise |
Externe Links
- https://www.kmudigital.at — offizielle Programmseite (per WebFetch am 10.07.2026 verifiziert, DoFollow)